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#ReflexionCamp am 10. Dezember 2018 an der Beuth Hochschule

Seit dem Spätsommer 2015 engagiert sich das Welcome-Team der Beuth Hochschule für Technik Berlin aktiv für die Integration von Geflüchteten in die Hochschule. Bisher wurden fünf erfolgreiche Durchläufe des Vier-Stufen-Programms realisiert und ein umfangreiches Begleitprogramm aufgebaut. Über 250 Geflüchtete und Mentor*innen nahmen an den Kursen teil. Die Strahlkraft des Welcome Projects reicht weit über die Grenzen der Hochschule hinaus. Es wird national und international als best practice anerkannt.

Zum Jahresende 2018 stellt das Welcome Team seine Projektarbeit an der Beuth Hochschule ein. Zeit für Rückblick, Reflexion und Perspektiven.

Mit ExpertCircle und BarCamp soll das „ReflexionCamp“ am 10.12.2018 Raum geben, um Erkenntnisse auszutauschen, Erfahrungen zu bewerten und Perspektiven für eine weitere tätige Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und zur Integration Geflüchteter zu entwickeln. Folgender Ablauf ist geplant:

11:30 Uhr: Akkreditierung
12:00 Uhr: Expert Circle/ Fish Bowl
13:00 Uhr: Mittagessen, inklusive
14:00 Uhr: Vorstellungs- und Vorschlagsrunde für das BarCamp
14:30:Uhr: 1. Session Line
15:30 Uhr: 2. Session Line
16:30 Uhr: 3. Session Line
17:30 Uhr: Feedback-Runde
18:00 Uhr: Come Together
19:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Das Camp richtet sich an die bisherigen Programmteilnehmer*innen, an Partner*innen sowie interessierte und engagierte externe Gäste, die den Erfahrungsaustausch suchen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite des Projektes.

sustainable natives – Die Kunst der nachhaltigen Unternehmensberatung

sustainable natives ist eine Genossenschaft, die sich der “Herausforderung Zukunft” annimmt. Soweit so gut. Doch wer und was verbirgt sich konkret hinter dieser Bewegung? Wir sprachen im Vorfeld des #CSRcamp18, dass die sustainable natives als Partner unterstützen, mit Marie-Lucie Linde (Gründungsmitglied der sustainable natives e.G. i.Gr.)

Liebe Marie, mit großem Interesse haben wir die Gründung eurer Genossenschaft verfolgt. Erzähle uns doch bitte, wie es dazu kam, wer ihr seid und welche Zielstellung ihr verfolgt.

sustainable natives ist eine Genossenschaft von UnternehmerInnen, BeraterInnen, Nachhaltigkeitserxperten, Kreativen, AutorInnen und Wissenschaftlern, die Unternehmen und Organisationen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Transformation begleitet und unterstützt. Dafür bündeln wir in unserer Wertegemeinschaft unterschiedlichste Kompetenzen und Kräfte, die es für die Gestaltung dieses Wandels benötigt. Unser Anspruch ist es, in einem co-creativen Wirkungsprinzip mit uns selbst aber auch mit Kunden die Kraft und Perspektiven zu bündeln, mit denen wir gemeinsam Wirkung erzeugen können. Dazu müssen wir mutige Pioniere bzw. Vorreiter stärken und den Beweis antreten, dass eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft nicht nur möglich, sondern auch unabdingbar ist. Unsere Devise: Sinnmaximierung statt Profitmaximierung. Unser Ziel: Gemeinsam Wirkung erzeugen! Dies schaffen wir nach unserem Glauben nur, wenn wir die Kräfte bündeln und die vorherrschende Ratio mit der Emotion sowie dem Kreativen verbinden.

Wie seid ihr organisiert? Wenn ich Mitglied der Genossenschaft werden möchte – welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Wir bei sustainable natives organisieren uns nach soziokratischen Prinzipien und haben bei uns selbst das „Experiment“ der Selbstorganisation ausgerufen. Dies wird dem Grundprinzip der Genossenschaft gerecht: Bei uns erfahren Mitglieder Orientierung in der Gemeinschaft durch einen klaren Rahmen und gleichzeitig den Freiraum als selbständiger Unternehmer und Unternehmerin, um eigenverantwortlich agieren zu können. Seit unserer Gründung lernen wir miteinander und verhandeln untereinander die Regeln, die unseren Rahmen definieren. Unser Anspruch: We walk the talk!
Grundvoraussetzung um Mitglied bei sustainable natives werden zu können, ist das Teilen unserer Werte. Wer sich mit unseren Werten, unserer Vision und Mission identifizieren und uns davon überzeugen kann, dass er sich als sustainable native versteht und so handelt, kann gern auf uns zukommen. Wir sprechen mit allen Interessierten persönlich und nehmen uns die Zeit, in den Austausch zu treten. Wir wollen den Menschen kennenlernen und nicht allein seine Kompetenzen. Denn er oder sie muss in unsere Gemeinschaft sowohl fachlich als auch menschlich passen.

Ihr agiert sehr werteorientiert. Welche Prinzipien treiben euch an?

sustainable natives ist eine Wertegemeinschaft, bei der klare Werte im Zentrum unseres Denkens und Handelns stehen: Wir treten für den Sinn und den Mut für neues Handeln ein. Wir sind überzeugt, dass Leistung durch kompetente und motivierte Experten entsteht, die im Vertrauen und in der Neugier auf Neues handeln. Dabei wollen wir in unserer Gemeinschaft innovative Ansätze und Lösungen co-creativ entwickeln. Wir wollen Nachhaltigkeit und das Verständnis dafür gemeinsam auf eine neue Ebene heben!

Unser Fokusthema auf dem diesjährigen CSRcamp ist „Corporate Digital Responsibility“ – Verantwortung in der digitalen Gesellschaft. Ihr unterstützt eine nachhaltige Transformation. Was genau bedeutet das für euch?

Die fortschreitende Digitalisierung ist ein zentraler Treiber für die Transformation. Sie treibt den Wandel in der Wirtschaft und Gesellschaft an, dem man sich nicht entziehen kann. Daher sollte man sich der digitalen Transformation stellen und sie gestalten. Wir glauben daran, dass hier viele Chancen liegen, die Unternehmen und Organisationen nutzen können. Gleichzeitig müssen wir im Rahmen der Digitalisierung verstehen, welche Rolle der Mensch einnehmen kann und wird. Wie wird künftig menschliche Arbeit bewertet? Worin liegt die besondere Qualität der menschlichen Arbeit im Vergleich zu einer durch Maschinen geleisteten Arbeit? Wie definieren wir künftig Führung bzw. Leadership in Unternehmen? Was macht künftig verantwortungsvolle Führung aus? Wie können Unternehmen ihre Zukunftsfähigkeit im Rahmen der Digitalisierung gestalten und sichern? Diese und viele andere Fragen treiben uns um und auf diese wollen wir gemeinsam mit unseren Kunden Antworten finden.

Ihr werdet auch eine Session mit auf das #CSRcamp18 bringen – worauf dürfen sich die Teilnehmenden freuen?
Auch auf dem CSRcamp werden wir unsere Kräfte bündeln und mit insgesamt vier sustainable natives vor Ort sein. Daher freuen wir uns darauf, dass wir voraussichtlich drei Sessions zur Wahl stellen können:

• New Work – Wohin gehst Du, Arbeit?
• Raum für Transformation – was macht den idealen „Raum“ für nachhaltige Transformation aus und wer baut daran?
• Create to sustain – was sind geeignete Formate für nachhaltige Kreation?

Wir freuen uns, wenn sich viele „Barcamper“ finden, die mit uns gemeinsam auf Ideen rum denken wollen.

Vielen Dank für das Gespräch! Wir freuen uns auf auch auf dem #CSRcamp18 am 26.03.18 in Berlin.

Weitere Infos:
Website: www.sustainablenatives.com
Twitter: @SustaiNatives
Facebook: @Sustainable Natives
#nachhaltigeTransformation #Sinnmaximierung #Zukunft #ChangeMaker

#CSRcamp17 WarmUp - "Green Meeting" im Steigenberger Am Kanzleramt

Wir freuen uns sehr, unser WarmUp am Abend vor dem CSRcamp, also am Sonntag den 22.01.2017, um 17 Uhr in Kooperation mit dem „Steigenberger Hotel Am Kanzleramt“ anbieten zu können. Diese vorgezogene „Barcamp-Session“ bietet Neulingen die Möglichkeit, sich mit dem Format vertraut zu machen und im Anschluss daran mit dem Orga-Team des Camps und weiteren Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Frank Feldmann und Kai-Uwe Hellmann werden auf die Historie von Barcamps allgemein eingehen und anhand der Barcamp-Regeln den typischen Ablauf eines Barcamps erläutern. Danach werden sowohl die Vorstellungsrunde als auch der Sessionpitch geprobt. Im Anschluss lassen wir den Abend bei Speisen und Getränken mit einem ersten Networking ausklingen. In den vergangenen beiden Jahren war das WarmUp eine stimmungsvoller Einstimmung auf das eigentliche CSRcamp am Montag.

Folgender Ablauf ist am 22.01.17 vorgesehen:

17.00 Uhr Ankommen, Begrüßung im „Steigenberger Hotel Am Kanzleramt“
17.15 Uhr „Barcamp-Session“
18.00 Uhr Noch Fragen?
18.15 Uhr Networking bei Schlückchen und Häppchen

Tickets für das WarmUp können zusammen mit den Tickets für das CSRcamp17 erworben werden.

Mit dem Hotel Am Kanzleramt in der Mitte Berlins etabliert Steigenberger das neue Aushängeschild für ein umfassendes und nachhaltiges Green Meeting Konzept und setzt dabei auf bewährte Partnerschaften und zertifizierte Lieferanten:

  • Bio- und Fairtrade Produkte überwiegend aus regionalem Anbau, Biosnacks,
  • Verwendung von Recyclingprodukten (z.B. Schreibutensilien aus recycelbaren Stoffen),
  • Zertifiziertes Abfallmanagement mit Wertstofftrennung Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001:2009* zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung (Internationale Organisation für Normung),
  • Gebäudemanagement nach DGNB Gold* (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen).

Mit seiner zentralen Lage am Hauptbahnhof Berlin bietet sich das Hotel gleichzeitig als ideales Quartier für den Aufenthalt in Berlin an. Nicht nur die An- und Abreise ist unkompliziert, sondern auch der Transfer zum Tagungswerk Jerusalemkirche.

Impressionen des Steigenberger Hotel Am Kanzleramt

Wo?

Steigenberger Hotel Am Kanzleramt
Ella-Trebe-Straße 5
10557 Berlin

Wir freuen uns auf euch und auf einen entspannten Einstieg in unser #CSRcamp17!

Verantwortungsbewusste Unternehmensführung und nachhaltiges Wirtschaften der Unternehmen - Interview mit Sabine Reuss (Capgemini)

Capgemini war ein aktiver Partner auf dem #CSRcamp16. Das Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen übernahm eine Raumpatenschaft, gestaltete mit Sabine Reuss und Elke Kux eine viel beachtete Session, beide brachten sich aktiv in den Diskurs zu den unterschiedlichen Themen ein. Ein Idealfall für ein jedes Barcamp. Im Nachgang des Camps haben wir mit Frau Reuss (Vice President Marketing & Communications GSA; Vorsitzende CR &S Board) ein kurzes Gespräch führen können.

Obgleich es ja keine echte Knappheit an offiziellen Definitionen dessen gibt, was „Corporate Social Responsibility“ eigentlich bedeuten soll, gleichviel die Frage: Welches Verständnis haben Sie von CSR?

In der Tat hat es schon im Mittelalter den Grundsatz des ehrbaren Kaufmanns gegeben. Seit dem gibt es zahlreiche Definitionen. Aus unserer Sicht kommt es auf eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung und nachhaltiges Wirtschaften der Unternehmen an. Die Reduzierung auf die Betrachtung der Auswirkungen auf die Gesellschaft sind zu kurz gesprungen. Es kommt vielmehr auf die Coporate Responsibility an und wie die unterschiedlichen Stakeholder, also auch Umwelt, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten etc. hierbei Berücksichtigung finden.

Die CSR-Debatte hat inzwischen einen gewissen Reifegrad erreicht, nicht zuletzt durch zahlreiche Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung. Wo sehen Sie aktuell die bedeutendsten Herausforderungen für „Corporate Social Responsibility“, theoretisch wie praktisch?

Es gibt vielfältige Aktivitäten in Unternehmen, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Aber letztendlich geht es darum, dass die CR-Aktivitäten in die Unternehmensstrategie integriert werden und die Aktivitäten an sich nachhaltig, transparent und glaubwürdig sind. Bei der praktischen Umsetzung ist es wichtig, dass sowohl das Management hinter der CR Strategie steht, aber auch die anderen Stakeholder entsprechend einbezogen werden – dem sogenannten Stakeholder- Value-Ansatz kommt zunehmend mehr Bedeutung zu.


Gerade die CSR-Maßnahmen vieler Großunternehmen werden von Kritik ja nicht eben verschont. Wo sehen Sie inzwischen die Hauptprobleme von CSR-Maßnahmen in Hinsicht auf deren Umsetzung?

Oft wird Unternehmen z. B. Greenwashing vorgeworfen, also eine Art „Freikaufen“. Bei der Umsetzung gibt es zwei Aspekte. Das wichtigste ist Glaubwürdigkeit der Maßnahmen hier ein konkretes Beispiel: Wir können derzeit nicht verhindern, dass – mit Ausnahme von Elektro-Fahrzeugen – Autos CO2 ausstoßen. Aber ich erwarte von Unternehmen, dass sie in die Forschung investieren, um so den CO2 Ausstoß zu reduzieren um dem entgegenzuwirken. Dass parallel aus CR Sicht auch andere Umweltaktivitäten zur Reduzierung von Umweltbelastungen gefördert werden ist sicher begrüßenswert. Manipuliert aber ein Unternehmen gleichzeitig die Abgaswertmessung, dann geht die Reputation verloren und die Maßnahmen werden (zu Recht) als Greenwashing kritisiert. Wir sollten aber gute Aktionen nicht kritisieren. Auch gibt es andere Länder in denen das Engagement der Unternehmen viel ausgeprägter ist als bei uns. Zum Teil ist es ein anderes Selbstverständnis, zum Teil wird aber das CR Engagement auch stärker gefördert.

Das CSR-Thema ist ja einerseits sehr auf spezifische Fachöffentlichkeiten im Umfeld der jeweiligen Behörden, Institutionen, Unternehmen ausgerichtet, einschließlich der jeweiligen Klientel, Kundschaft und anderer Stakeholder. Andererseits ist auch nicht unerheblich, wie die Mitglieder, Mitarbeiter intern über entsprechende CSR-Maßnahmen denken und sprechen, um diese zum Erfolg zu führen. Wie sehen Sie vor diesem Hintergrund die Bedeutung der jeweiligen Mitarbeiterführung für den CSR-Erfolg? Gibt es hier eine bestimmte, nachweisbare oder auch nur plausible Korrelation?

Mitarbeiter(innen) und potenzielle Mitarbeiter(innen) sind wichtige Stakeholder des CR Engagements. Wir müssen sie in diese Maßnahmen mit einbeziehen, damit sie sich mit den Maßnahmen auch identifizieren können und sich gerne einbringen. Verschiedene Untersuchungen belegen, dass damit zum einen die Arbeitgeberattraktivität für „New Hires“ gesteigert werden kann, und zum anderen auch die sogenannte Retention, d. h. dass Arbeitgeber im Unternehmen verbleiben, verbessert werden kann, da sich die Mitarbeiter(innen) stärker mit dem Unternehmen identifizieren kann.

Zum Schluß: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung bei der Diskussion und Implementierung von CSR-Maßnahmen vor? Was lässt die Evolution von CSR in Zukunft erwarten? Eine Trendanalyse bitte.

Wir stellen beispielsweise fest, dass wir nicht nur unsere Angaben in Ausschreibungen machen müssen, sondern zunehmend auch der Beleg (z. B. ISO Zertifizierungen) dazu gefordert wird um bei einer Auftragsvergabe berücksichtigt zu werden. Zudem gibt es ab 2017 gibt es eine Berichtspflicht für CR & S Maßnahmen. Diese Berichte werden viel transparenter machen, was Unternehmen leisten, oder auch nicht. Dadurch wird sicher auch die Diskussion in Unternehmen durch die Mitarbeiter, aber auch von den anderen Stakeholdern angefacht, welche Maßnahmen mit welchem Zweck verfolgt werden. Von dem reinen gesellschaftlichen Engagement wird es sich weiter in Richtung Stakeholder Management entwickeln. Darüber hinaus werden die Maßnahmen deutlich stärker mit Kennzahlen belegt werden müssen. CR wird in Zukunft ein noch bedeutenderer Erfolgsfaktor für das Employer Branding sein, aber auch zunehmend in der Kundenbeziehung eine wichtige Rolle spielen.

Vielen Dank für das Gespäch, Frau Reuss.

GLS Bank -Wahrnehmung von Verantwortung für Mensch und Natur

Die GLS Bank war einer der ersten Partner, den wir für das #CSRcamp16 gewinnen konnten. Als Raumpate übernehmen sie Verantwortung und zeigen sich als modernes, agiles Unternehmen, dass den Dialog auf Augenhöhe wertschätzt und fördert. Wir hatten Gelegenheit mit Rouven Kasten, verantwortlich für Digitale Kommunikation & Social Media bei der GLS Bank, und Johannes Korten, Online-Redakteur und Markencoach der GLS Bank, über das CSR Selbstverständnis des Geldinstitutes zu reden.

1. Obgleich es ja keine echte Knappheit an offiziellen Definitionen dessen gibt, was „Corporate Social Responsibility“ eigentlich bedeuten soll, gleichviel die Frage: Welches Verständnis haben Sie von CSR?

Für die GLS Bank bedeutet CSR schon seit der Gründung im Jahre 1974 die konsequente Wahrnehmung von Verantwortung für Mensch und Natur. Das bezieht sich nicht nur auf die in der Bank Mitarbeitenden, die Kundinnen und Kunden oder Mitglieder sondern explizit auf die gesamte Gesellschaft sowie die globalen Wirkungszusammenhänge. Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen die Menschen mit ihren Bedürfnissen. Die Bewahrung und Entwicklung der menschlichen Lebensgrundlagen sind dabei notwendige Bestandteile, der ökonomische Gewinn lediglich eine Folge, aber nicht der Zweck unseres Handelns.

2. Die CSR-Debatte hat inzwischen einen gewissen Reifegrad erreicht, nicht zuletzt durch zahlreiche Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung. Wo sehen Sie aktuell die bedeutendsten Herausforderungen für „Corporate Social Responsibility“, theoretisch wie praktisch?

CSR darf nicht zum kommunikativen Feigenblatt im Rahmen von Content Marketing-Strategien verkommen sondern muss fest in der Unternehmens-DNA verankert sein. In einer global vernetzten Gesellschaft muss die Kommunikation über die unternehmerische Verantwortung dem Handeln folgen. Die Herausforderung liegt darin, die Stakeholder des Unternehmens frühzeitig in diesen Prozess der Wahrnehmung sozialer und ökologischer Verantwortung mit einzubinden.

3. Gerade die CSR-Maßnahmen vieler Großunternehmen werden von Kritik ja nicht eben verschont. Wo sehen Sie inzwischen die Hauptprobleme von CSR-Maßnahmen in Hinsicht auf deren Umsetzung?

CSR-Maßnahmen müssen zu den Kernwerten des Unternehmens „passen“. Wenn soziale und ökologische Kriterien nicht fest in der Gesamtstrategie des Unternehmens berücksichtigt werden, verkommt CSR zum reinen PR-Thema. Transparenz im Handeln und in der Kommunikation ist hier unabdingbar.

4. Das CSR-Thema ist ja einerseits sehr auf spezifische Fachöffentlichkeiten im Umfeld der jeweiligen Behörden, Institutionen, Unternehmen ausgerichtet, einschließlich der jeweiligen Klientel, Kundschaft und anderer Stakeholder. Andererseits ist auch nicht unerheblich, wie die Mitglieder, Mitarbeiter intern über entsprechende CSR-Maßnahmen denken und sprechen, um diese zum Erfolg zu führen. Wie sehen Sie vor diesem Hintergrund die Bedeutung der jeweiligen Mitarbeiterführung für den CSR-Erfolg? Gibt es hier eine bestimmte, nachweisbare oder auch nur plausible Korrelation?

Ähnlich wie bei der Markenwahrnehmung gilt auch bei der CSR das Prinzip „das Außen muss dem Innen folgen“. Was im Unternehmen nicht glaubwürdig vorgelebt und von den Mitarbeitenden auch wahrgenommen und wertgeschätzt wird, lässt sich auch im Außen langfristig nicht glaubwürdig vermitteln. Es gilt also zunächst, die soziale und ökologische Verantwortung innerhalb der eigenen Organisation wahrzunehmen, bevor externe CSR-Maßnahmen aufgesetzt werden.

5. Zum Schluß: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung bei der Diskussion und Implementierung von CSR-Maßnahmen vor? Was läßt die Evolution von CSR in Zukunft erwarten? Eine Trendanalyse bitte.

CSR-Maßnahmen, die nicht kulturell im Unternehmen verankert sind und eine von innen nach außen wirkende Strahlkraft haben, werden es künftig immer schwerer haben. Nur wer soziale Verantwortung innerhalb des Unternehmens konsequent wahrnimmt und lebt, wird auch nach außen erfolgreich CSR-Maßnahmen umsetzen können. Dabei spielen der Einsatz und die Nutzung interner wie externen Sozialer Netzwerke eine immer größere Rolle. Das bedeutet, dass Kommunikation mit Dritten unabhängig von Hierarchien und Verantwortlichkeiten Aufgabe von allen im Unternehmen Mitarbeitenden ist. Nur so wird künftig eine glaubwürdige Nähe zu den Stakeholdern hergestellt werden können. Ein besonderes Augenmerk wird dabei verstärkt auf der entsprechenden Ausbildung kommunikativer Fähigkeiten und Sensibilitäten bei den Mitarbeitenden liegen. Diese werden künftig auch stärker bei der Auswahl und Planung der Maßnahmen einbezogen werden müssen. Ein internes wie externes Crowd-Sourcing für die Planung und Auswahl von CSR-Maßnahmen wird ein integraler Bestandteil künftiger CSR-Strategien werden.

Vielen Dank für das Interview!
Sehr gern. Und viel Erfolg für das CSRcamp16!

Einstieg in die CSR Materie - Interview mit Marie-Lucie Linde, Verantwortliche Redakteurin der N-Kompass-Redaktion

N-Kompass ist nicht nur Raumpate des #CSRcamp16, sondern wird selbst auch vor Ort sein und sich aktiv einbringen. Als kleines Intro in den fachlichen Gedankenaustausch am 25.01.16 haben wir mit Marie-Lucie Linde, Verantwortliche Redakteurin der N-Kompass-Redaktion, ein kurzes Interview geführt.

Obgleich es ja keine echte Knappheit an offiziellen Definiti-onen dessen gibt, was „Corporate Social Responsibility“ eigentlich bedeuten soll, gleichviel die Frage: Welches Verständnis haben Sie von CSR?

Bei N-Kompass teilen wir die weit verbreitete Definition, wonach CSR den spezifischen Beitrag bezeichnet, den Unternehmen zum nachhaltigen Wirtschaften bzw. zur Nachhaltigkeit leisten. Entscheidend ist dabei aus unserer Sicht vor allem der ganzheitliche Ansatz, bei dem alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales, vereint und in Balance gehalten werden.

Die CSR-Debatte hat inzwischen einen gewissen Reifegrad erreicht, nicht zuletzt durch zahlreiche Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung. Wo sehen Sie aktuell die bedeutendsten Herausforderungen, theoretisch wie praktisch?

Gerade im Mittelstand haben wir die Erfahrung gemacht, dass CSR zwar zunehmend an Bedeutung gewinnt, aber vielen der Einstieg in die Materie immer noch schwerfällt. Vor allem die Vielfalt der möglichen CSR-Themenfelder erschwert hierbei die systematische Auseinandersetzung und die richtige Priorisierung für das eigene Unternehmen. Hinzu kommt, dass gerade in kleineren Unternehmen oftmals die nötigen Ressourcen feh-len, die sich dem Thema vollumfänglich annehmen können. (Dies führt dazu, dass die diversen Potenziale, wie Effizienzeffekte und Kostenersparnis, die in dem Thema CSR für Unter-nehmen stecken, von diesen nicht wahrgenommen werden. Die Wirtschaftlichkeit von CSR-Maßnahmen wird daher leider immer noch zu oft verkannt.)

Die CSR-Maßnahmen vieler Großunternehmen werden von Kritik ja nicht eben verschont. Wo sehen Sie in-zwischen die Hauptprobleme von CSR-Maßnahmen in Hinsicht auf deren Umsetzung?

CSR-Maßnahmen dürfen nicht aus der reinen PR-Motivation heraus umgesetzt werden. Leider scheinen einige Großunternehmen den Fokus ihrer CSR-Aktivitäten auf den größtmöglichen Imagegewinn zu legen und geraten dadurch häufig in der kritischen Öffentlichkeit in den Verdacht des Greenwashings. Diese Unternehmen vernachlässigen die systematische Analyse der für ihren Betrieb tatsächlich wirksamen Hebel in Sachen CSR. Ein weiteres Problem in Großunternehmen: Isolierte CSR-Stabstellen bzw. Abteilungen vernachlässigen eine vernünftige Mitarbeitereinbindung, was eine Verankerung des Themas im Unternehmen erschwert.

Das CSR-Thema ist ja einerseits sehr auf spezifische Fach-Öffentlichkeiten im Umfeld der jeweiligen Behörden, Institutionen, Unternehmen ausgerichtet, einschließlich der jeweiligen Klientel, Kundschaft und anderer Stakeholder. Andererseits ist auch nicht unerheblich, wie die Mitglieder, Mitarbeiter intern über entsprechende CSR-Maßnahmen denken und sprechen, um diese zum Erfolg zu führen. Wie sehen Sie vor diesem Hintergrund die Bedeutung der jeweiligen Mitarbeiterführung für den CSR-Erfolg? Gibt es hier eine bestimmte, nachweisbare oder auch nur plausible Korrelation?

Die Einbindung verschiedener Stakeholder, vor allem der Mitarbeiter, ist sowohl bei der Entwicklung von CSR-Strategien als auch bei der Umsetzung von elementarer Bedeutung und bestimmen maßgeblich deren Erfolg. Dabei trägt die Geschäfts-führung und das Top-Management eine zentrale Rolle. Sie müssen CSR im Unternehmen vorleben, damit diese zur gelebten Praxis wird, die die Belegschaft letztendlich mitträgt.

Zum Schluss: Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung bei der Diskussion und Implementierung von CSR-Maßnahmen vor? Was lässt die Evolution von CSR in Zu-kunft erwarten? Eine Trendanalyse bitte.

Die künftige Diskussion rund um das Thema CSR wird zunehmend von der CSR-Berichtspflicht, die von der EU verabschiedet wurde, beeinflusst. Wir beobachten, dass die systematische Auseinandersetzung mit Einzelthemen dadurch sowohl in Großunternehmen, als auch bei Mittelständlern zunimmt und sicher weiter zunehmen wird. Die Berichtspflicht wird in Unternehmen einen Prozess etablieren, durch den CSR näher ans Kerngeschäft rücken wird. Wenn das Reporting jedoch Auslöser für den CSR-Prozess im Unternehmen ist und bleibt, besteht die Gefahr, dass dieser Prozess mehr als Compliance-Thema und weniger als gelebte CSR etabliert wird.
Ein weiterer Trend, den wir beobachten, ist, dass durch die ho-he Komplexität von CSR zunehmend Unterstützung u.a. durch qualifizierte CSR-Berater oder passgenaue digitale Lösungen gesucht wird – sei es beim Einstieg oder im späteren Umsetzungsprozess. Hier entwickeln sich derzeit spannende Angebote, die sowohl beim Einstieg in die Materie CSR, bei der Stakeholder-Einbindung und der Priorisierung von Einzelmaßnahmen als auch bei der Berichtserstattung (Reporting) unterstützen.

Vielen Dank für das Interview!

Treffen Sie das N-Kompass Team am 25.01.16 auf dem CSRcamp16 in Berlin, machen Sie sich mit dem Tool vertraut und nutzen sie die fachliche Expertise der beratung vor Ort! Der N-Kompass ist ein ideales Online-Werkzeug, um einfach und strukturiert in das Thema Nachhaltigkeit einzusteigen. Der N-Kompass ermöglicht eine schnelle Standortbestimmung und bietet diverse Unterstützungshilfen, die von Fachdossiers bis zu zertifizierten N-Kompass-Beratern reichen. Zudem hilft der N-Kompass bei der EU-konformen Berichterstattung dank integriertem DNK Standard.

Berliner Schulpate – Gemeinsam machen wir Grundschulen stark!

Wir sind mit den Vorbereitungen für unser erstes CSRcamp auf der Zielgeraden. Zeit, euch auch das dritte Projekt vorzustellen, dass sich am 26.01.15 gemeinsam mit unserem Charitypartner, der Stiftung „Gute-Tat.de„, in der Jerusalemkirche vorstellen wird: Berliner Schulpate.

Der Berliner Schulpate verfolgt das Ziel, mit Hilfe von Unternehmen, Institutionen und engagierten Bürgern die Lehr- und Lernsituation an Berliner Grundschulen in sozial schwierigen Kiezen zu verbessern. Wir wollen den Schülerinnen und Schüler verschiedene Perspektive eröffnen, ihre Neugier wecken und ihr Interesse und ihre Potenziale fördern.
Im Fokus steht dabei vor allem das aktive Kennenlernen von Berufen: Akteure aus der Berliner Wirtschaft bieten den Kindern durch Aktionen Einblicke in ihren jeweiligen Berufsalltag. Indem sie die Grundschüler frühzeitig für Berufe begeistern, erhalten die Kinder Anregungen für Berufswünsche und entdecken Interessen, die der späteren beruflichen Orientierung den Weg ebnen. Eine Orientierung, die vielen Kindern an diesen Schulen zunehmend von zu Hause aus fehlt.

Die spielerische Berufsorientierung in der Grundschule beginnt keinesfalls zu früh: Grundschulen kommt eine Schlüsselstellung bei der erfolgreichen Integration von Kindern in die Gesellschaft zu. Hier werden die Weichen für die gesamte Schullaufbahn gestellt und damit auch für einen erfolgreichen Eintritt in das Berufsleben. In sozial schwierigen Kiezen Berlins stehen die Grundschulen vor besonderen Herausforderungen: Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler stammen aus Familien, die Transferleistungen beziehen, viele Kinder sind zudem nicht-deutscher Herkunftssprache.
Der Bedarf ist riesig: Ein Drittel aller Berliner Grundschulen gilt als Schule mit besonders hoher sozialer Belastung. In Zahlen ausgedrückt: 121 Grundschulen.
Derzeit sind 20 Grundschulen aktiv bei uns im Programm, die von über 50 Schulpaten aus der Berliner Wirtschaft und ehrenamtlich engagierten Bürgern unterstützt werden.

Berliner Schulpate ging im Januar 2013 als Pilotprojekt der Handwerkskammer Berlin an den Start und ist heute als gemeinnützige GmbH und Tochtergesellschaft der Handwerkskammer Berlin aktiv. Berliner Schulpate wird von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie von der GASAG Berliner Gaswerke AG und Berliner Volksbank eG finanziell unterstützt.

Schön, dass auch dieses tolle Berliner Projekt mit dabei ist.

Andere reinigen ihr Gewissen - der Wodara Gebäudeservice reinigt dein Gebäude!

Die Gebäudeservice Wodara GmbH ist Premium Partner des CSRcamps, wird sich mit einem Stand vor Ort präsentieren und Philipp Wodara selbst auch eine Session zum Thema “CSR im Handwerk – Ein Einblick in die Implementierungsphase beim Gebäudeservice Wodara” anbieten. Wir freuen uns sehr über diese tolle Kooperation!

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Die Gebäudeservice Wodara GmbH ist ein mittelständisches Handwerksunternehmen aus Berlin. Es bietet einen professionellen Rundumservice für Immobilien. Zu ihren Dienstleistungen zählen: Glas- und Gebäudereinigung, Winterdienst, Garten- und Landschaftsbau mit Grünanlagenpflege, Hausmeisterservice, Malerarbeiten und Trockenausbau.
Die Unternehmensphilosophie steht für Qualität und Vertrauen und hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam aus einer Hand, nach den Grundsätzen von qualitrauen zu arbeiten. Durch eine fachgerechte Beratung und termingetreue Auftragsausführung gewährleistet der Dienstleister Qalität. Bei ihm finden Sie ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, welches sich in der Produkt- und Ausführungsqualität widerspiegelt. Oberste Prioritäten sind Kundenorientierung und Kundenservice. Die Arbeiten werden in der Qualität ausgeführt, wie man Sie als „eigener Kunde“ auch erwarten würden. Durch die Gewährleistung dieser Qualitätsgrundsätze erarbeitet sich der Wodara Gebäudeservice das Vertrauen seiner Kunden und erzielt eine langjährige Zusammenarbeit. Mit Pünktlichkeit,
Termintreue und zuverlässiger Auftragsausführungen wird das geschenkte Vertrauen zurück gegeben. Fachkundige und kompetenten Mitarbeiter stehen hinter dieser Firmenphilosophie und setzen sie in ihrer täglichen Arbeit um. Jeder Mitarbeiter präsentiert durch seine Arbeitsleistung das Unternehmen nach außen und ist in eigener Verantwortung ein Aushängeschild der Firma. Durch die Qualität seiner Arbeitsleistung trägt er entscheidend zur Zielerreichung bei.

Aus den eigenen Reihen konnte Wodara Gebäudeservice in den letzten Jahren eine Arbeitssicherheitsfachkraft, einen Fachwirt für Gebäudereinigung & Hygienemanagement und einen IHK Controller gewinnen. Ein positives Wachstum sowie die stetige Gewinnung neuer Kunden hat dazu geführt, dass im Jahr 2011 das erste Mal in einem Monat über 100 Mitarbeiter beschäftigt werden konnten. Doch nicht nur diese Mitarbeiter sind Teil der Qualitätsoffensive. Im Zuge einer CSR – Zertifizierung wurde das gesamte Ablaufsystem im Unternehmen auf den Kopf gestellt und nach Optmierungen gesucht.

Wer über diesen CSR Zertifizierungsprozess speziell oder zum Angebot des Wodara Gebäudeservices allgemein mehr wissen möchte, der kann Philipp Wodara und sein Team gern am Stand auf dem CSRcamp besuchen.

Mit dem N-Kompass wird nachhaltige Unternehmensführung leicht gemacht

Der N-Kompass ist nicht nur das neue Online-Werkzeug für die nachhaltige Unternehmensführung im Mittelstand, sondern auch offizieller Sponsor und Partner des #CSRcamp15. Triff das Team vor Ort und erfahre mehr über nachhaltiges wirtschaften mit Methode!

Der Fachverlag NWB hat mit dem N-Kompass eine Online-Lösung für nachhaltiges Wirtschaften im Mittelstand entwickelt und bringt damit Unternehmen auf Nachhaltigkeitskurs. Der N-Kompass begleitet sie bei der Ermittlung ihrer zentralen Handlungsfelder in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales und beim Nachhaltigkeitsmanagement und unterstützt sie Schritt-für-Schritt bei der Umsetzung geeigneter Maßnahmen.
Verantwortungsvolles Wirtschaften gehört für viele mittelständische Unternehmer heute bereits zur Praxis, um ihr Unternehmen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Steigende Energiepreise, anspruchsvollere Kunden und auch der Wettbewerb um neue Mitarbeiter stellen den Mittelstand beim Thema Nachhaltigkeit vor immer neue Herausforderungen.

N-Kompass

Der N-Kompass richtet sich an Unternehmen, die sich diesen Veränderungen ohne externe Berater stellen wollen. Das vom NWB Verlag initiierte Online-Tool ist der größte aktuelle Wissenspool zur Nachhaltigkeit mit fundiertem Wissen zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“ von ausgewiesenen Experten und zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Unternehmen können online zunächst kostenlos mithilfe einer ersten Basis-Analyse ihre wichtigsten Handlungsfelder ermitteln. Bei der Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen unterstützt der N-Kompass sie mit fundiertem Expertenwissen, praktischen Tipps und Denkanstößen. Die geeigneten Maßnahmen werden in ein Maßnahmen- und Steuerungstool eingefügt. Zusätzlich erhalten die Unternehmen Zugang zu einer ständig aktualisierten Online-Datenbank sowie dem N-Kompass Magazin mit nützlichen Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Erste Pilotunternehmen wenden den N-Kompass bereits erfolgreich an. Einer der Vorreiter, das Chemie-Unternehmen Dr. Schnell GmbH, wurde für sein Engagement bereits mit einer Nominierung beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2013 belohnt. Weitere Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft haben den N-Kompass in verschiedenen Entwicklungsphasen unterstützt, wie beispielsweise das Wuppertal
Institut oder die Leuphana Universität Lüneburg.

Nachhaltigkeit im NWB Verlag ist Passion und Profession. Der NWB Verlag als Familienunternehmen in dritter Generation geht seit Jahren mit gutem Beispiel voran. Für Geschäftsführer Dr. Ludger Kleyboldt war es immer wichtig, vorausschauend zu denken. „Mir wurde irgendwann klar, dass es nur möglich ist, das Unternehmen auch für nachfolgende Generationen zu erhalten, wenn wir beginnen verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln“, erklärt Kleyboldt. Die drei Bereiche, Ökologie, Ökonomie und Soziales, die das Herz des N-Kompass bilden, finden im Wirtschaftsverlag in Herne besondere Beachtung. Typische Maßnahmen wie eine Solaranlage auf dem Verlagsgebäude und Firmenfahrzeuge mit Ökostrom sind beim NWB Verlag schon lange gelebte Praxis. Aber das Engagement geht inzwischen deutlich weiter und bezieht zunehmend alle Verlagsbereiche mit ein. So wurde mittlerweile der gesamte Produktionsprozess nachhaltig ausgerichtet – mit deutlichen Einsparungen bei Papierverbrauch und CO2-Emissionen. Auch die Mitarbeiter werden konsequent eingebunden und damit sensibilisiert für das Thema. „Wir möchten, dass Andere von unseren Erfahrungen profitieren. Der deutsche Mittelstand hat die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens bereits erkannt. Nun gibt es mit dem N-Kompass endlich ein Werkzeug, das beider praktischen Umsetzung ansetzt“, so Ludger Kleyboldt weiter.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem NWB Verlag auf dem diesjährigen CSRcamp und sind gespannt, in welche Richtung die Kompassnadel am kommenden Montag ausschlagen wird.

Heute ein Engel - Eines der Charityprojekte auf dem CSRcamp

Die Vorbereitungen für das CSRcamp gehen auf die Zielgerade und wir als Organisatoren freuen uns schon jetzt sehr auf ein impulsgebendes und inspirierendes Barcamp zum Thema Corporate Social Responsibility. Begleitet wird der Tag von unserem Charitypartner „Gute-Tat„, der sich vor Ort zusammen mit zwei weiteren Partnern, dem Pfefferwerk und den Berliner Schulpaten vorstellen wird. Sollten wir das CSRcamp mit einem Überschuss abschließen, wird dieser unter den 3 Projekten aufgeteilt. Dabei entscheidet ihr, die Teilnehmer des Camps, wer wie viel bekommt.

In der letzten Woche haben wir bereits die Pfeffersportler des Pfefferwerks vorgestellt, heute folgt das hauseigene Projekt der Stiftung „Gute-Tat“: „Heute ein Engel“.

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Die Initiative für Kurzzeitengagement „Heute ein Engel“ bietet jedem die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, auch wenn man beruflich und familiär stark eingebunden ist. Man kann einmalig, projektbezogen oder auch längerfristig in mehreren Projekten aktiv werden. Diese Kurzzeit-Einsätze erlauben es, schnell und unbürokratisch zu helfen und dabei zeitlich unabhängig zu bleiben. So wie am „Engeltag“.
“Engeltag” – so heißt die Aktion von Gute-Tat, bei der Heimkinder einen ganz besonderen Tag geschenkt bekommen. Das Besondere dabei ist, dass jedes Kind an diesem Tag seinen eigenen Engel hat, der mit ihm den Tag verbringt. Im Rahmen des nächsten Engeltages im Frühjahr ist ein Zoobesuch mit 50 Heimkindern geplant. Die Kinder werden von einem Bus in ihrem Heim in Brandenburg abgeholt und zum Berliner Zoo gefahren. Dort warten dann die 50 „Engel“ (so heißen die Ehrenamtlichen der Guten-Tat) auf die Kinder. Nach einer Begrüßung, werden Paare gebildet, die dann in dieser Konstellation den ganzen Tag zusammen verbringen. Der Engel ist an dem Tag Bezugsperson, Freund, Spielkamerad und Schutzbeauftragter in einem. Für die Kinder ist das etwas ganz Besonderes, da es für sie keine Selbstverständlichkeit ist, eine Bezugsperson für sich ganz alleine zu haben, sondern diese i.d.R. mit einer ganzen Gruppe teilen zu müssen. Nach dem Zoobesuch und einem kleinen Imbiss werden die Kinder wieder mit dem Bus heimgefahren.

Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte oder überhaupt generell über die Stiftung „Gute-Tat“ hat am 26.1.15 die Gelegenheit mit dem Geschäftsführer Herrn Grenz und seinem Team ins Gespräch zu kommen.