Themen 2015

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Das CSRcamp ist ein Barcamp, ein Themencamp zum Thema Corporate Social Responsibilty. Es gibt kein festes Programm und keine Unterscheidung zwischen Speakern und Zuhörern. Jeder Teilnehmer kann sich aktiv mit einer eigenen Session oder im Rahmen einer Session einbringen. Der Grundsatz der Barcamp-Reihe lautet: „No spectators, only participants!“ Dieser offene Charakter hat Barcamps in kurzer Zeit zu großem Erfolg verholfen. Inzwischen ist die Nachfrage so groß geworden, dass zunehmend Themencamps veranstaltet werden, die sich speziellen Themenbereichen widmen.

Der Schwerpunkt des CSRcamps liegt auf Fragen wie:

  • Was bedeutet soziale Verantwortung von Unternehmen für die eigenen Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Nachbarn sowie die Umwelt und Gesellschaft im Allgemeinen?
  • Kann mein Unternehmen ökonomisch erfolgreich und zugleich ethisch und sozial verantwortlich geführt werden?
  • Was verbirgt sich hinter den Begriffen Ehrbarer Kaufmann, Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit und Gemeinwohl-Ökonomie?
  • Welche CSR Zertifikate, ISO Normen und Bilanz-Modelle sind für mein Unternehmen ein geeigneter und fairer Maßstab?
  • Wie sozial ist unsere Marktwirtschaft wirklich?

Themenpaten

Wir freuen uns sehr, dass wir bereits einige renommierte Themenpaten für das CSRcamp gewinnen konnten. Freut euch auf angebotene Session zu folgenden Themen:

„Fokussierung auf Corporate Volunteering!“
Mareen Walus (ImmobilienScout24)
Die CSR-Strategie von ImmobilienScout24 beinhaltet die klare Fokussierung auf Corporate Volunteering. Dadurch können wir Mehrwerte für die Mitarbeiter (neue Perspektiven, neue Lernfelder und Lebenswelten), für das Unternehmen (Wahrnehmung der gesell. Verantwortung, Personalentwicklung und Unternehmenskultur) und für die Gesellschaft generieren. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht dabei die Unterstützung von lokal ansässigen sozialen Vereinen durch Corporate Volunteering und Spendenaktionen. So engagieren sich beispielsweise alle Mitarbeiter einmal jährlich bei einem Social Day. Das Engagement geht bei ImmobilienScout24 direkt von den Kolleginnen und Kollegen aus, die dafür Unterstützung seitens der Unternehmensführung erfahren.

„Wirkungen von CSR-Maßnahmen auf Mitarbeiterbindung, Employer Branding und Recruiting“
Jürgen Grenz (Gute-Tat)
Ist CSR nur etwas für die guten Unternehmer oder auch für die klugen? Laut einer Umfrage der Stiftung Gute-Tat glauben über 75% der Teilnehmer an sozialen Teamevents, dass diese zu einem besseren Unternehmensimage führen. Kann gesellschaftliches Engagement mit Blick auf den demografischen Wandel und den zunehmenden Fachkräftemangel daher auch den wirtschaftlichen Erfolg positiv beeinflussen? Wir diskutieren Wirkungen von CSR-Maßnahmen auf Mitarbeiterbindung, Employer Branding und Recruiting.

„Wie verbindet man Nachhaltigkeit mit dem Kerngeschäft?“
Torsten von Borstel (talk & act Nachhaltigkeitsmanagement)
Werte und Leitbilder, soziale und ökologische Verantwortung spielen eine zunehmende Rolle. Zu Recht: Studien belegen, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen erfolgreicher sind. Konsumenten hinterfragen zunehmend die Werte und Praktiken von Unternehmen. Denn neben Image und Vertrauensgewinn bringt nachhaltiges Handeln auch zahlreiche Einsparmöglichkeiten mit sich. Corporate Social Responsibility sowie die Vermittlung von Werten spielt dabei eine herausragende Rolle innerhalb der Unternehmen. Darum braucht es neben guten Ideen und Lösungen vor allem eines: Nicht nur reden sondern handeln – unter dem Motto: Nach innen leben – nach außen kommunizieren.

„Workshop: angewandte Konsensdemokratie“
Uwe Lübbermann (PREMIUM)
Eine wesentliche Grundlage für sozialere Wirtschaft ist, Wirkungen zu internalisieren, d.h. alles was ein Unternehmen tut oder nicht tut auf den Radar zu holen und mit allen Auswirkungen von Entscheidungen zu berücksichtigen. „Alles“ geht dabei natürlich nicht, aber es geht wesentlich mehr als „normalerweise“ üblich. Eine Methode dazu ist die sogenannte Konsensdemokratie, und die kann hier gelernt und geübt werden. Weitere Details dazu nach dem Klick!

„Nichtregierungsorganisation (NRO) goes Corporate Social Responsibility: Herausforderungen und Möglichkeiten strategischer Partnerschaften?“
Steffen Richter (humedica)
Ob privat oder institutionell: NRO leben von gezielter finanzieller Unterstützung. Wie aber lässt sich die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung interessanter Unternehmen sinnvoll und insbesondere nachhaltig in die eigene Organisationsstrategie einbinden? Wie generiert man als kleine und mittlere NRO mit limitiertem Portfolio und Budget das Interesse relevanter Unternehmen? Wie gelangt man auf das Radar von äußeren CSR-Verantwortungsbereichen? Und wie verankere ich mich im Kerngeschäft meines Partners? Was muss ich als Organisation leisten, um eine erfolgreiche CSR-Partnerschaft zu gewährleisten?
An einem konkreten Beispiel der renommierten NRO humedica e. V. erarbeiten die Teilnehmer in dieser Session eine Schritt-für-Schritt-Strategie, die sich individualisieren und mittelbar operativ einbinden lässt.

„Lernreisen als Methode für das Arbeiten von morgen“
Susanne Kitlinski (opensustain)
Sinnstiftung ist immer mehr Menschen im Job wichtig. Das bedeutet auch in neuen Modellen der Beschäftigung zu denken und diese anzuwenden. Wie werden die Unternehmungen von morgen aussehen, wenn der Mehrwert für Ökologie und Soziales immer mehr in den Mittelpunkt rückt. Egal ob Non-Profit-Organisation, Handwerkerbetrieb oder mittelständisches Unternehmen, an CSR wird zum Glück kaum mehr jemand vorbeikommen. In der Session geht es darum, Lernreisen als Methode für mehr Gemeinwohl in Unternehmen und Organisationen zu diskutieren, Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen und praktische Beispiele zu kreieren.

„Green Marketing & Action in der Hotellerie“
Britta Viktoria Opatz (STEIGENBERGER HOTELS AG)
Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit haben ihren Ursprung zwar schon im 18. Jhd., greifen jedoch seit 40 Jahren zunehmend in das Bewusstsein der Menschen & der Welt-Wirtschaft ein. Marktanalysen und Beobachtungen zeigen, dass immer mehr Unternehmen sich seit den in den 80er Jahren entfachten Umweltdiskussion mitreißen und überzeugen lassen. Was als mit einem drohenden Zeigefinder Richtung Zukunft der Weltwirtschaft & Umwelt begonnen hat, manifestiert sich heute als Lifestyle einer gesamten Generation. Fakt ist, dass „Grüne Verkleidung“ nicht mehr von inneren Werten ablenkt und so immer mehr Unternehmen gezwungen sind, Ihre Leistungsmerkmale zu verstärken und aktiv umzusetzen. Bestärkt von diversen Studien der letzten Jahre zu Verbrauchervertrauen und ethischem Konsum, werden innerhalb einer globalisierten und immer transparenter werdenden Gesellschaft, Leistungsmerkmale zunehmend von Begeisterungsmerkmalen abgelöst / teilweise ausgetauscht. Immer wieder stellen sich Unternehmen die Frage, wie man nicht auf Kosten von, sondern für Mensch, Natur, Umwelt und wirtschaftlichen Erfolg arbeiten kann.
Wie können wir nachhaltiges Marketing betreiben?
Mit welchen nachhaltigen Mitteln und Aktionen können wir „Green Meetings“ und Zertifizierungen wie ISO 14001, ISO 1400121 komplementieren, um Konsumenten zu überzeugen, Vertrauen aufzubauen und zu begeistern?
Wie können wir nachhaltig mit unseren Produkten und Dienstleistungen, Emotionen kreieren => i.e. Wow Effekt zu Affekt?
Wie können wir es in einer vernetzen Welt schaffen, unsere Kunden nicht mit den Konsequenzen unseres Handelns zu konfrontieren, sondern zu begeistern?
Wie können wir aus einem grünen Lifestyle-Trend einen Lebensstandard machen?
Was sind Begeisterungsmerkmale in einer 100% grünen/nachhaltigen Welt von morgen?
 Lassen Sie uns spannende Antwort gemeinsam finden!

„CSR als Employer Branding-Werkzeug im modernen Arbeitsumfeld“
Thomas Posselt (Feng Shui-Berater/Designer) und Iris-Kathrin Schulz, Kulturwissenschaftlerin
Welches Potenzial können Arbeitgeber bei Ihren Mitarbeitern wecken, wenn CSR ins direkte Arbeitsumfeld Einzug hält? „Wir lassen da mal einen Feng Shui-Berater ins Büro kommen.“ – Ist es damit getan? Wie nehmen Mitarbeiter Veränderungen im Unternehmen war? Wie kann CSR in großen Unternehmen in die Firmenkultur integriert werden? „Wohlfühlen um jeden Preis“ – rechnet sich dieses Engagement für Arbeitgeber? Best Practice-Beispiele zeigen die Integration von individuellen Freizeitaspekten in den Arbeitsalltag, wir betrachten u.a. Aspekte wie Förderung der Kommunikation und Konzentration durch Innenraumgestaltung, flexible Arbeitszeitmodelle und Corporate Health. Ganzheitlich und authentisch eingesetzt können Mitarbeiter zum aktiven Mitgestalten ihre Arbeitsumfeldes animiert werden.

„Menschenwürde in Unternehmen – selbst in Deutschland noch nicht umgesetzt?“
Nils Wittke (nw | consulting)
Der Kern-Wert der Menschheit ist Menschenwürde. Aber was ist Menschenwürde überhaupt und was bedeutet sie in der unternehmerischen Praxis? Was ein Unternehmen zum Thema Menschenwürde umsetzen kann und in welche Bereiche es „hineinstrahlt“, wird diskutiert und hergeleitet.

„Verantwortungskommunikation in Echtzeit: Transparenz und Digitalisierung als Treiber glaubwürdiger Nachhaltigkeitskommunikation“
Georg Lahme (Managing Partner bei Klenk & Hoursch) und Sebastian Riedel, Consultant bei Klenk & Hoursch
Ausgelöst durch den Erfolg von Social Media und Web 2.0.-Anwendungen sehen sich Unternehmen mit einem wachsenden Transparenzdruck konfrontiert. Die Digitalisierung beschleunigt und demokratisiert Kommunikation, Informationen sind schnell und von überall verfügbar. Mit einer Transparenzstrategie und glaubwürdiger Kommunikation kann Vertrauen auf Seiten der Stakeholder und Kunden aufgebaut und vertieft werden. Gerade für Nachhaltigkeitsthemen bieten sich Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram, mit denen emotionale Botschaften in Form von Text, Bild und Video transportiert werden können, an. Doch was sind Grundlagen wirkungsvoller CSR-Kommunikation im Social Web? Wie können Beziehungen zu den Digital Natives aufgebaut werden? Und wie können CSR und Social Media erfolgreich strategisch miteinander verbunden werden?

„CSR und die Kaufentscheidung der Konsumenten: Wann und warum berücksichtigen Konsumenten CSR-Kriterien bei ihren Kaufentscheidungen?“
Dr. Christoph Schleer (SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH)
Unbestritten haben Klimawandel, Naturkatastrophen, Hungersnöte in Entwicklungsländern und nicht zuletzt die Finanz- und Wirtschaftskrise viele Verbraucher dazu veranlasst, über ihr Konsumverhalten nachzudenken. Der Preis und die Qualität der Produkte sind heute nicht mehr die alleinigen Kaufkriterien. Immer mehr Verbraucher berücksichtigen auch soziale, ökologische oder andere ethische Aspekte. Doch wie kommt CSR bei Konsumenten an? Welche Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen, damit ihre CSR-Bemühungen positiv auf das Konsumentenverhalten wirken? Und wie erklärt sich der sog. „Mythos des ethischen Konsu- menten“, der zwar in Umfragen angibt, dass CSR seine Produktwahl beeinflusse, sein tatsächli- ches Kaufverhalten jedoch nicht danach ausrichtet?

„Denn Sie wissen nicht, was sie tun!“
Klaus Fasold (Keep the World Foundation)
Der Anspruch: Fast 90% aller Konsumenten fordern von Unternehmen, sich ökonomisch vernünftig, ökologisch und sozial zu verhalten. Die Realität: Selbstverständlich zeigt man sich gern bemüht, will ökologisch und sozial korrekt dastehen.
Die Folgen des Bemühens allerdings sind fatal: Millionen schwere CSR Kampagnen, die nichts bewirken auf der einen Seite –
oft zweifelhafte Geschäfte der Mitleidsindustrie auf der anderen Seite. Kurz: planloser Aktionismus oft geprägt von oberflächlichem Beraterwissen und immer frei nach dem Motto „Denn sie wissen nicht was sie tun“.
Gemeinsam erarbeiten: Der richtige Weg!

„CSR bottom-up! Austausch zu Ansätzen, Vorteilen und Herausforderungen, um Beschäftigte in die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen einzubinden“
Heike Mewes (Prosumetime) und Caroline Paulick-Thiel (nexlearning e. V.)
CSR- und Nachhaltigkeitsstrategien können noch so ausgefeilt und sinnvoll sein – sie werden ihr Potential nicht voll entfalten, so lange sie von den zuständigen Kolleg*innen nicht aktiv getragen werden. „Vorgaben von oben“ werden zwar unter gewissen Bedingungen umgesetzt, jedoch finden sich bei solchen „top-down“-Ansätzen CSR- und Nachhaltigkeitsbeauftragte häufig in einer unbefriedigenden Situation wieder: Erst durch mühevolles und zeitintensives Nachhaken, Argumentieren und Unterstützen gelingt es ihnen, die Umsetzung von Maßnahmen in Gang zu bekommen bzw. das Engagement der Kolleg*innen aufrecht zu halten. Eine frühe und vielfältige Einbindung der Belegschaft kann dieses Problem lösen helfen. In unserem Workshop wollen wir uns mit Ihnen zu Ansätzen, Vorteilen und Herausforderungen austauschen, um Beschäftigte in die Entwicklung von CSR-Strategien und -Maßnahmen einzubinden: Was sind gute Beispiele, um die Kolleginnen und Kollegen frühzeitig in die Entwicklung von Maßnahmen einzubinden, um „Ownership“ und „Buy-in“ zu kreieren. Wie kann das Innovationspotential gehoben werden, das in der Belegschaft für ökologische und soziale Verbesserungen am Arbeitsplatz schlummert? Was braucht es, damit die Kolleg*innen selbst aktiv werden, um das CSR- bzw. Nachhaltigkeits-Engagement des Unternehmens voranzubringen? Als Inspiration werden wir Erfahrungen einbringen, die wir im Rahmen von verschiedenen Nachhaltigkeits-Coachings zur Verbesserung der Umweltbilanz am Arbeitsplatz gesammelt haben und mit Ihnen im Workshop weiter entwickeln werden.

„CSR im Handwerk – Ein Einblick in die Implementierungsphase beim Gebäudeservice Wodara“
Philipp Wodara (Gebäudeservice Wodara)
Alles begann mit einem Newsletter und dem Angebot zur Teilnahme an einer CSR – Zertifizierung.
Auftaktworkshops, Brain Stormings?, IKEA Spiel,(und) World Cafés sind im Handwerksbereich eher böhmische Dörfer. Wie konnten wir die besten Informationen daraus ableiten? Was waren die Meilensteine zum eigenen QM Handbuch? Welche Fehler wurden gemacht? Wo sind die Auswirkungen durch CSR im Unternehmen zu spüren? Ich möchte Ihnen einen kurzen Einblick in unsere „erste“ CSR – Reise geben und freue mich auf eine angeregte Diskussion.

„Social Business Modelling: Aus CSR-Kosten ein Investment mit (S)ROI machen!“
Alexander Kraemer (AfB social & green IT)
Die AfB social & green IT hat als Social Business im Kerngeschäft CSR verankert: Unsere IT-Dienstleistung spart für unsere 440 Partner wertvolle Ressourcen ein und dabei wurden bis heute über 130 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung an 13 Standorten in Europa geschaffen. Wir gehen aber noch einen Schritt weiter: Unsere eigenen CSR Maßnahmen greifen Social Business Ansätze auf, so dass nicht nur die Kosten, sondern auch die sozialen und monetären Einnahmen betrachtet werden. Wir wollen auf Grundlage von Social Business Modellen CSR Projekte von anwesenden Unternehmen weiterentwickeln und so aus Kostenstellen – (Social-) Profitcenter kreieren.

„Vernetztes Engagement – gemeinsam erreicht man mehr“
Tina Weber und Jana Müller (Unternehmen für die Region e. V. )
Als Netzwerk des engagierten Mittelstandes bietet Unternehmen für die Region e.V. eine Plattform, um unternehmerisches Engagement in ganz Deutschland zu vernetzen und sichtbar zu machen.
Ein gemeinsames Engagement von engagierten Unternehmen und anderen gesellschaftlichen Akteuren vor Ort leistet einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Region. Wirkung und Sichtbarkeit gemeinsamer Projekte sind höher, das Rad muss nicht immer neu erfunden werden, man lernt gegenseitig voneinander. Es geht darum, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten – in der Region, aus der Region heraus und über die Region hinweg.

„CSR, Green Business und das große Versagen von Marketing und PR“
Prof. Dr. James Bruton (Buchautor, CSR-Berater und Hochschullehrer)
Marketing und PR haben schon lange CSR, Sozial- und Umweltverantwortung in Verbindung mit unternehmerischen Aktivitäten – kurz Green Business – für sich entdeckt. Das liegt nicht zuletzt am verstärkten medialen Druck, der ein stetig wachsendes Konsumentenbewusstsein hervorruft. Proaktiv handelnde Unternehmen versuchen schon von sich aus, ihr Image in der Öffentlichkeit (Reputation) durch Brand Management aufzupolieren. Getreu dem Motto „get famous or die trying“ starten sie gezielte Kampagnen und investieren dafür immense Summen. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist leider ernüchternd. Womit die Unternehmen nicht gerechnet haben, ist das Feingespür der Konsumenten für unternehmerische Selbstdarstellung. Green Marketing geht also Hand in Hand mit Kundenskeptizismus.
Bedeutet das das Aus für CSR? Die Antwort darauf: ein klares Nein! CSR muss nur anders aufgesetzt werden. CSR ist Chefsache. Damit sind alle unternehmerischen Funktionen, und nicht nur Marketing und PR, in eine Strategie einzubinden, und zwar mit dem Controlling als Dreh- und Angelpunkt. Ausgehend von einem Modell des Organisations- und sozialen Lernens werde ich zunächst eine Methode zur Entdeckung von CSR-Potenzialen beschrieben. Sodann werde ich die Aufgaben des CSR-Controllings und die Anforderungen an den Controller in diesem Kontext erläutern. Schließlich werde ich anhand eines aktuellen Praxisbeispiels aus der Bekleidungsindustrie die methodische Vorgehensweise erklären.

„Gesucht! Gute Partnerschaften!“
Ann-Kathrin Engler (Berliner Schulpate gGmbH) und Marc Schmid (SV Pfefferwerk e.V.)
Gute Partnerschaften sollen Mehrwerte und Kooperationsgewinne für NROs und Unternehmen bringen. NROs werden durch das Unternehmensengagement in die Lage versetzt, Projektziele und Visionen besser zu erreichen. Für die Unternehmen sollten das Engagement und die Partnerschaften in die Unternehmensstrategie und Mitarbeiterphilosophie passen. So können aus sozialem Engagement gute und dauerhafte Partnerschaften entstehen. Wie können strategische, gute Partnerschaften aus Sicht von NROs und Unternehmen aussehen? Die konkreten Möglichkeiten des Engagements sind scheinbar unbegrenzt. Organisationen und Projekte aus den Bereichen Umwelt, Kultur, Soziales, Bildung und Sport bieten Unterstützungsmöglichkeiten an. Wie finde ich aber den passenden Kooperationspartner? Wir diskutieren mögliche Strategien, Möglichkeiten und Bewertungskriterien und ergänzen durch konkrete Beispiele aus den Bereichen Bildung und Sport.

Wir freuen uns über ihr Feedback!

Themen vorschlagen

Du hast auch ein Thema, für das du auf dem CSRcamp die Patenschaft übernehmen möchtest? Die Session-Planung findet zwar direkt am Morgen des Veranstaltungstages statt, jedoch kann jeder bereits im Vorfeld Sessions und Themen vorschlagen oder nachfragen. Welches Thema schlägts du selbst für eine Session vor oder würdest du gern diskutieren? Schreibe dazu einfach einen Kommentar:

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One thought on “Themen 2015

  1. Liebes Organisations-Team,

    dort wo Unternehmen soziale Verantwortung übernehmen geht es immer auch um Transparenz und den Vertrauensaufbau gegenüber Stakeholdern und Kunden. Gerne würden wir von der Agentur Klenk & Hoursch Corporate & Brand Communications im Rahmen des CSRCamps den kommunikativen Aspekt zum Thema Corporate Social Responsibilty beleuchten und ganz konkret auf die Anforderungen der Nachhaltigkeitskommunikation in der digitalen Ära eingehen. Gemeinsam mit Georg Lahme, Managing Partner bei Klenk & Hoursch würde ich, Sebastian Riedel, Consultant bei Klenk & Hoursch die Patenschaft für das nachfolgende Thema übernehmen:

    Verantwortungskommunikation in Echtzeit: Transparenz und Digitalisierung als Treiber glaubwürdiger Nachhaltigkeitskommunikation
    Ausgelöst durch den Erfolg von Social Media und Web 2.0.-Anwendungen sehen sich Unternehmen mit einem wachsenden Transparenzdruck konfrontiert. Die Digitalisierung beschleunigt und demokratisiert Kommunikation, Informationen sind schnell und von überall verfügbar. Mit einer Transparenzstrategie und glaubwürdiger Kommunikation kann Vertrauen auf Seiten der Stakeholder und Kunden aufgebaut und vertieft werden. Gerade für Nachhaltigkeitsthemen bieten sich Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram, mit denen emotionale Botschaften in Form von Text, Bild und Video transportiert werden können, an. Doch was sind Grundlagen wirkungsvoller CSR-Kommunikation im Social Web? Wie können Beziehungen zu den Digital Natives aufgebaut werden? Und wie können CSR und Social Media erfolgreich strategisch miteinander verbunden werden?

    Wir freuen uns über ihr Feedback!
    Herzliche Grüße

    Sebastian Riedel

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